Zunehmende Hitzeereignisse führen besonders in urbanen Räumen zu höheren Hitzebelastungen und damit verbundenen Komforteinbußen sowie gesundheitlichen Gefahren. Wie kann in Innenstädten, touristischen Destinationen und in Ihrer Region Abhilfe geschaffen werden? Bei der Identifikation von Bereichen mit hoher Hitzebelastung oder möglicher Anpassungsmaßnahmen werden aktuell häufig Annahmen und pauschale Hinweise genutzt.
In der Schulung bekommen Sie die Möglichkeiten neben Grundlagen zu Hitzebelastung die evidenzbasierte Analyse mithilfe der Stadtklimasimulationssoftware PALM- 4U kennenzulernen. Diese wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert, in Zusammenarbeit mit Kommunen entwickelt und konkret auf deren – und Ihre – Bedürfnisse zugeschnitten.
– Auswirkungen des Klimawandels in der Stadt mit Fokus auf Hitzebelastungen
– Überblick über Anpassungsmaßnahmen und ihre Wirkweisen
– Einführung in die Anwendung von PALM-4U an einem konkreten Beispiel
Kommunen, Stadtplaner, kleine und mittlere Unternehmen der Tourismusbranche, die Hitzebelastungen in Außenräumen bewerten möchten.
Matthias Winkler ist Projektleiter am Fraunhofer-Institut für Bauphysik in der Abteilung Hygrothermik. Die Entwicklung von digitalen Simulationswerkzeugen zur Bewertung des Einflusses des Klimawandels und deren Transfer von der Wissenschaft hin zur Anwendung in der Praxis steht bei seiner Arbeit im Fokus.
Johanna Henning ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer-Institut für Bauphysik in der Gruppe Stadtbauphysik-Modellierung. Als Geographin liegt ihr Fokus auf den räumlichen Auswirkungen des Klimawandels im städtischen Raum und der Wirkweise verschiedener Anpassungsmaßnahmen.
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