Trendradar 2026: Digitalisierung im Tourismus

Hand auf einem transparenten Display Trendradar 2026

Trends im Tourismus

Wie können Unternehmen Trends in Gesellschaft und Wirtschaft frühzeitig erkennen und somit Rückschlüsse und Maßnahmen für Ihr Geschäftsmodell ableiten?

 

Um diese Frage praxisorientiert zu beantworten, hat das Mittelstand-Digital Zentrum Tourismus mit führenden Expert:innen aus der Tourismuswissenschaft einen branchenspezifischen Trendradar zur Digitalisierung im Tourismus entwickelt.

Digitaltrends - eine Fraub sitzt am Computer, um sie herum schweben Diagramme

Trendradar zur digitalen Transformation im Tourismus 2026

Der Trendradar 2026 zur digitalen Transformation im Tourismus wurde als praxisorientiertes Foresight-Instrument konzipiert, das insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eine strukturierte Orientierung und Impulse für die digitale Weiterentwicklung bietet.

 

Dabei steht stets die Frage im Vordergrund: Was kommt auf uns zu – und wie können wir darauf reagieren?

 

Digitale Technologien verändern die gesamte touristische Wertschöpfungskette – von der Reiseplanung über die Buchung bis hin zum Erlebnis und der Erinnerung. Für KMU bedeutet dies nicht nur die Einführung neuer Technologien, sondern auch die kontinuierliche Überprüfung und Anpassung interner Prozesse. Der Trendradar bietet eine fundierte Entscheidungsgrundlage und hilft, die Dynamik und Komplexität des digitalen Wandels greifbar zu machen. Er dient als wertvoller Orientierungspunkt für Unternehmen, die digitale Trends nicht nur beobachten, sondern aktiv für ihre Innovationsstrategien nutzen möchten.

Neue Technologien und digitale Lösungen verändern die Art und Weise, wie Reisen geplant, gebucht und erlebt werden.

Dieser Trendradar bietet eine Übersicht über die zentralen technologischen und digitalen Entwicklungen im Tourismus für das Jahr 2026. Zudem wird analysiert, welche Trends für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) relevant sind, wie sich diese auf die Branche auswirken und welche Kompetenzen bereits vorhanden sind.

Eine detaillierte und vergrößerte Darstellung des Trendradars finden Sie hier.

Wie ist der Trendradar entstanden?

Methodisch basiert der Radar auf einer zweistufigen Anlage aus (1) fachlicher Kuration und (2) strukturierter kollektiver Bewertung. Zunächst wurden 29 digitale Macro-Trends von Trendanalyst:innen des Center for Innovation and Sustainability for Tourism (CIST) thematisch fokussiert ausgewählt und einheitlich beschrieben, um eine vergleichbare Bewertungsgrundlage sicherzustellen.

Anschließend bewerteten 94 Teilnehmende des Weiterbildungskurses „Digital- und Innovationscoach im Tourismus“ des Mittelstand-Digital Zentrums Tourismus die Trends anhand standardisierter Kriterien (Einfluss, Trend-Adaption, Kompetenz bei touristischen KMU).

Die Zusammensetzung des Bewertungspanels bildet dabei bewusst unterschiedliche touristische Perspektiven ab (u. a. Reiseveranstalter, Camping, Ferienhäuser/-wohnungen, Freizeit- und Kulturinstitutionen, Beratungen/Agenturen sowie Tourist-Informationen und Destinationen). Über die Hälfte der Teilnehmenden arbeitet dabei für touristische Destinationen, wodurch die Sichtweise von DMO und den digitalen Bedarf von regionalen Tourismusstrukturen besonders stark in die Gesamteinschätzung einfließt.

Die Einzelbewertungen wurden anschließend aggregiert und als interaktives Trendradar visualisiert. So entstand ein priorisiertes Zukunftsbild, das relevante Trendfelder für die Branche sichtbar macht.