Radtourismus neu gedacht: Flexible Tourenplanung

Wie flexible Radtourenplanung neue Gäste in Regionen bringen kann

Das Mittelstand-Digital Zentrum Tourismus entwickelte ein Tool, mit dem Radreisende ihre Touren flexibel selbst planen können. Für Destinationen und touristische Anbieter bedeutet das: digitale Angebote erweitern, Gäste stärker binden und die Region attraktiver machen!

 

Das Mittelstand-Digital Zentrum Tourismus stellt regelmäßig kurze und praxisnahe Einblicke in seine laufenden Digitalisierungsprojekte mit touristischen Unternehmen bereit. In diesen übersichtlichen OnePagern erfahren Interessierte, wie innovative Lösungen in der Praxis umgesetzt werden. 

 
 



Worum geht es in dem Projekt?

Radreisende möchten ihre Touren selbst gestalten und nicht nur vorgefertigte Routen nutzen. Das Projekt entwickelt deshalb ein digitales Tool, das individuelle Rundtouren entlang bestehender Knotenpunkte ermöglicht. Das Tool berechnet automatisch Streckenlängen und zeigt Informationen zu Untergrund und Schwierigkeit direkt auf der Seite an, sodass die Planung für Gäste einfacher und transparenter wird.

 

Getragen wird das Projekt vom Mittelstand-Digital Zentrum Tourismus in Zusammenarbeit mit der Brandenburgischen Seenplatte GmbH. Das Tool wurde in der Testphase gemeinsam mit den Partnern optimiert und später als Open-Source-Lösung veröffentlicht, sodass auch andere Regionen und Anbieter es nutzen und an ihre Bedürfnisse anpassen können.

 

Mit dem Projekt wird deutlich, wie digitale Lösungen die Attraktivität von Radangeboten steigern können. Gäste erhalten mehr Flexibilität bei der Planung ihrer Touren, Anbieter können ihre Angebote einfacher präsentieren, und die Region profitiert von einer modernen und wettbewerbsfähigen Darstellung ihrer Radinfrastruktur.

Symbol eines leuchtenden Glühbirnen-Icons, das für Ideen und Innovation steht

Hier geht es zum Online-Radroutenplaner der brandenburgischen Seenplatte

 

Der Routenplaner wurde als Open-Source-Projekt unter dem Namen „RoutePicker“ entwickelt. Dadurch können künftig auch andere
Tourismusdestinationen das Tool mit ihren eigenen Wegenetzen – beispielsweise für
Rad-, Wander- oder Freizeitwege – nutzen und in ihre Websites integrieren.